Dienstag, 28. November 2017

Saisonabschluss im Süden [Finale Ligure 2017]


Sturmwarnung, Regen + Gatsch in der Heimat hat Ende Oktober eine Abordnung der schnellen P's zur Flucht in den Süden gezwungen - Finale Ligure stand auf dem Programm. Ausreichende Shuttle-Möglichkeiten und Flow-Paradies, staubtrockene Wegerl mit Meerblick, 20 Grad und Sonnenschein ließen ein würdiges Saisonfinale erhoffen. Und nach nur 10 Stunden Autofahrt inklusive erfolgreicher Mautflucht (Protipp: Magnet mitnehmen!) landet die Vorhut auch schon um 2 Uhr früh in einer netten Ferienwohnung mitten in Finale, direkt am Strand. 

Am ersten Tag wurde erst einmal Bier + Frühstück eingekauft, bevor die nähere Umgebung erkundet wurde -  Pierce und Mit-Glied mussten sich ja irgendwie die Zeit vertreiben, bis der Rest der Truppe eintraf. Also auf den ersten Hügel gleich außerhalb vom Ort raufgetreten, und das Navi am Handy ausgepackt - es gibt gefühlt alle 10 Meter eine neue Abzweigung, die vielversprechend ausschaut. Und wir fahren natürlich zielsicher immer in die falschen rein, so daß wir statt dem erhofften Flow zum einfahren gleich einmal ein wahres Materialmörder-Felsenmonster erwischen, daß noch dazu in die vollkommen falsche Richtung verläuft. Ohne Guide ist man dort ziemlich aufgschmissen! 

Am Nachmittag gings dann rauf auf die Nato-Base, zum Treffpunkt mit dem Rest der P's, die schon gut aufgewärmt vom Vortag und der langen Autofahrt ein wenig verspätet eintrafen. Von dort oben hat man dann die komplette Auswahl an Trails, alles schön flowig mit viel Geschwindigkeit zu fahren, und immer wieder mit ein paar technischen Einlagen. Echt super! Leider am Ende der Saison halt auch nicht mehr in Topzustand, aber mit genug Tempo bemerkt man die tiefen Löcher eh ned so. ;) 

So gings die nächsten Tage dahin, mit Massimo als Guide und Dolmetscher ging das wesentlich einfacher als am ersten Tag. Einmal am Tag wo rauftreten, danach noch 1-2x shutteln und dann den Tag mit ausreichend Flüssignahrung und Pizza + Pasta ausklingen lassen - so kann mans schon ein bissl aushalten. 

Finale ist übrigens ein echtes Schaulaufen - nur die feinsten Bikes, alle in Enduro-Uniform unterwegs, ohne Fullface und "Goggle" ist man definitiv ein Außenseiter. Und sogar rosafarbene Einhörner und gachgelbe Transen fallen dort nicht weiter auf. ;) 

Leider haben die schnellen Flowstrecken auch bei uns Opfer gekostet - nachdem unser Liteviller nach einem ersten Bodenkontakt noch mit ein paar Kratzern davon gekommen war, gings ein paar Tage später dann nicht mehr so glimpflich aus: nach einem spektakulären Abgang über den Lenker (super Luftstand, Haltungsnote 9,5 - an der Landung müss ma noch arbeiten) ließ sich der gute Mann von der Rettung ins Krankenhaus und vom ÖAMTC nach Hause bringen. Alles Gute nochmal Thomas, hoffentlich bist bald wieder fit! 

Auf jeden Fall ist Ligurien echt lässig, perfekt geeignet als Saisonauftakt oder -ausklang! Do foan ma wieder hin!


Wegfindung nicht immer einfach

Treffpunkt Nato-Base - alle anwesend

Muss natürlich entsprechend begossen werden
Zu viel Flow für Milka ?

Heizen durch den Wald

Mitglied wie immer mit 1a Haltungsnoten


Lässig

Staub, Staub, Staub ...
welcher erfolgreich bekämpft wurde :-)
eine harte Gegend fürs Material ...

und Mensch
Gute Besserung dann noch...



Anlieger, Sprünge, Drops ... alles dabei was man braucht


und zig Varianten


Und immer die geile Gegend und die Ausblicke aufs Meer


Schön wars, glaube ich (also des is jetzt vom Obmann *gg*)


Sonntag, 26. November 2017

erstmalig ohne Obmann

heute mal ein Gastblog-Eintrag von Milka-Michi:

(2016 I hau da glei dei Radl obi; 2015 alle jahre wieder; 2014 xxxxx; 2013 xxxxx)

Massimo im Direktanflug von UR(alt)Flatliner Schneubsi (kenne den Spitznamen nit)... bestens vorbereitet um mit HARRY gleich auf der selben (Fahnen)wellenlänge zu sein.
Dieser nette 2m große Zeitgenosse versuchte nur sein Revier zu verteidigen und begegnete jedem Autoparker mit leicht heiserner Stimme: "I los ma ka Goschn au'henga..."
"...aber euch (uns Flatliner) passiert nichts..." Dank der Vorarbeit von Massimo.
Danch schlug HARRY bzw. seine zwei kleinen Wegbeleiter unter dessen Anleitung ein Schild mit "Privatgrundstück...Halten und Partken verboten" ein.
Dann gings Richtung Gipfel und auf Höhe der Lawineverbauten kamen uns 4 schiebende Radfahrer entgegen.
Ein paar Stufen sind Sie dann doch gefahren... ein gefundenes Fressen.
Diesmal konnte Massimo sein ganzes Expertenwissen einsetzten und klärte die krassen Rider auf: "Hey!!! Drah mol de Kopression zua... du säääägst ja komplett weg!!! ... so kann man nit fahrn... is ja logo..."
Am Gipfel entdeckten wir neuen Schlag auf der Wurzer, den wir heuer sicher probieren werden.
Nach "I hau da glei dei Radl obi" diesmal ein quasi erfolgreicher Secound-First-Try von Milka, mit kleinem Ausrutscher im Mittelsektor.

die Helden des Tages



Steiler als es ausschaut









MiMiMi-Tour 2

Heute wurden den Teilnehmern einige Steine von irgendwelchen Mandln in den Weg gelegt! Der erste Stein wurde am Vorabend in einer großen Stadt Namens Weyer gelegt, an einer Trink- und Tankstelle, im wahrsten Sinne des Wortes. Zum Glück is der Obmann schon so vernünftig und zog die Reißleine, somit war auch die Anreise aus Weyer im grünen Bereich ...

Mörti nutzte ob der nicht gefundenen Reißleine jede Minute um ein Powernäppchen zu machen... die Promille purzelten nur so *gg*
Am Besten war wohl die Frage von dem Trailrunner (ja echt, so nennen die sich jetzt ???) der vorbei lief: "alter, habt ihr ein Schnapsfaß aufgemacht?"! hihi

Die Tour de Mandl kannte der Obmann ja schon, aber der südwestliche Teil davon sollte auch noch fallen. War ein Tip von einem BBS-Pro (gg so nenne ich die Ober-BBS-Giganten jetzt). A so ein vuischaß aber auch, zumindest der obere Teil. Rechtfertigt den Aufstieg in keinster Weise, dennoch lässig. Das Gesamterlebnis steht ja im Vordergrund. Puh was für ein Glück war der Rest der Tour, der schon bekannte, voll Leiwand, sonst hätt ma an LKW Snickers braucht *gg*

Jaja, de Jungen, weils nit heim gehen wollen wenn es der Obmann empfiehlt 
immer noch gaga



ohne Worte


romantisch ?

da links hinten ... oh Mann is des noch weit

Umkehrpunkt für die Snickers-Bande


lässiger Aufstieg


die Abfahrt einfach zu schön ...

...um für mehr als 2 Fotos stehen zu bleiben...

Wetter wird scho kans kuma

... haben wir gedacht. Mann oh Mann, was für eine bescheuerte Idee wieder mal.
Aber alles der Reihe nach. 2017 war noch keine Übernachtungstour am Programm, viele der schnellen P´s waren des weiteren noch nicht auf einem sehr hohen markantem Eck bei uns in der Gegend, und der Senior-P mußte noch ins Radl-tragen eingeführt werden.
Also viel die Entscheidung auf das besagte Eck. An einem Tag an dem 2 von 5 Wetterberichten allerdings Gewitter verkündeten.
Wie es halt manchmal so ist in so einer Gruppe definierte einer das Datum und alle liefen hinter her. Trotz Bauweh mancher, es will ja niemand das LuLu sein .... was für ein Blödsinn am Berg!
Wie auch immer, gelernt haben wir wieder mal was.

Fotos sind dementsprechend keine vom Sonnenaufgang dabei. Das Gewitter das über uns am Gipfel reinzog war dann doch etwas heftig. Nachdem der Peak vorüber war starteten wir um 0200 mit dem Abstieg. Ich für meinen Teil zumindest wäre wohl sonst erfroren.

Abfahrt war, trotz der Uhrzeit für manche aber dennoch super. Extraklasse wär es halt mit Tageslicht *gg* ... aber halt egal wie man es dreht und wendet, so richtig Spaß hatten wohl nur 2, zumindest jodelten nur 2. Für den Rest der Truppe war die Stimmung ziemlich am Boden... hmm das lag wohl am runterschieben der Fahrräder im Regen um 02:00h waschelnaß nach einem Gewitter... vielleicht war es so, ja!

Bis hier her wars ja schon mal ziemlich chillig


Auch ein gerne begangener Radlberg, der rote da hinten :-)

Oldie macht das schon ganz gut...


jz heißts anzahn, sunst wirds finster


zu spät, und stau?


schaut sehr geschmeidig aus *gg*


Proviant, schaut ziemlich flüssig aus, da beim Oldie

gute Qualität